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Treppen von HGM
 
 Treppe von Nautilus
 
 Treppe von Stadler
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Treppe



Außentreppen

 


Unter Außentreppen versteht man Treppen, die sich außerhalb von Architekturbauten befinden. Wichtig ist die Auswahl von witterungsbeständigen Materialien, da diese Treppen allen Witterungen standhalten müssen. Edelstahl und Beton sind hier zu bevorzugen. Außerdem sollte eine Neigung der Treppenstufen zur Stufenkante hin bestehen, damit ein rascher Abfluss des Niederschlagswassers möglich ist und es nicht zur Bildung von Eis oder Pfützen kommt. Natürlich muss ebenso auf Rutschfestigkeit geachtet werden. So kann gewährleistet werden, dass die Außentreppen sicher begangen werden können. Generell verfügen Außentreppen im Vergleich zu Innentreppen über eine geringere Steigung. Beispiele für übliche Steigungsverhältnisse sind 12/39, 14/35, 15/33 und 16/31.

 




Bolzentreppen


Bolzentreppen sind freitragende Treppen, bei welchen Bolzen aus hochfestem Stahl zur Verbindung der Treppenstufen benutzt werden. Die Bolzen sind für die Statik von Bedeutung. Aus diesem Grund werden auf der Geländerseite keine anderen tragenden Teile benötigt.

 

 

 


Dachbodentreppen

 


Dachbodentreppen, in der Kurzform auch als Bodentreppen bezeichnet, sind Treppen, über welche man die Zimmer im Dachgeschoss, also im Dachboden, erreicht. In der Mehrzahl der Fälle sind die dabei benutzten Treppenkonstruktionen einfach gehalten und nicht übermäßig bequem zu begehen.

 

 


Designtreppen

 


Designtreppen sind besonders attraktive Treppen, die individuell geplant und ausgeführt wurden und sich in ihrer Erscheinung deutlich von den gängigen Treppenarten abheben.

 

 


Edelstahltreppen

 


Edelstahltreppen sind eine Spielart der Stahltreppen. Sie werden in repräsentativen Gebäuden eingesetzt, bei anspruchsvollen Umweltverhältnissen und wenn der Stahl spezielle Ansprüche erfüllen soll.

 

 


Faltwerktreppen

 


Faltwerktreppen zählen zu den freitragenden Treppen. Bei Freitreppen spannt der Treppenbauer die Stufen lediglich einseitig ein, zum Beispiel an einer Wand. Sie besitzen oben und unten einen Auflager. Ebenfalls Freitreppen genannt werden zweiläufige U-Treppen ohne Auflager des Zwischenpodests. Faltwerktreppen werden angefertigt, indem Blechstreifen in Breite des Treppenlaufs kontinuierlich hin- und her gefaltet werden. Es gibt auch aus Holz hergestellte Faltwerktreppen. Diese falten die Treppenbauer nicht, sondern verleimen die Kanten verschiedener Holzwerkstoffe. Damit die Ecken biegesteif genug werden, kommen zudem diverse Holzverbindungen zur Anwendung.

 




Fertigtreppen

Wer massive und geschlossene Treppenformen bevorzugt, kann sich eine Fertigtreppe einbauen lassen. Der Treppenbauer gießt diese gemäß den Bauplänen präzise aus Beton. Anschließend baut er sie mit Hilfe eines Krans in einem Stück in das Treppenauge ein. So muss die Treppe nicht auf komplizierte Weise eingeschalt und im Nachhinein betoniert werden. Zudem kann man Fertigtreppen unmittelbar nachdem sie eingebaut sowie im Treppenloch verankert wurden begehen. Dies macht die anderen Rohbauarbeiten leichter, da die Arbeiter die Baustelle statt über eine provisorisch eingerichtete Bautreppe über eine ebenso massive wie sichere Treppe begehen können. Bei der Gestaltung der Betonstufen ist viel Freiraum möglich. So kann man sie zum Beispiel mit Holz, Keramik, Stein oder Teppich belegen.

 

 

 


Fluchttreppen

 


Eine Fluchttreppe wird als Fluchtweg benutzt, wenn es zu einer unvorhergesehenen Katastrophe, beispielsweise einem Brand, kommt. Eine Untergruppe der Fluchttreppen ist die Feuertreppe. Wie der Name bereits verrät, verwendet man diese Treppe, um ein Gebäude im Brandfall zu verlassen. Die Benutzung von Feuertreppen ist ausschließlich bei Bränden gestattet. In der Regel sind Feuertreppen Stahltreppen, die außen liegen. Bei innen liegenden Feuertreppen sind feuerbeständige Treppenräume sowie Flure, die zum Ausgang führen, erforderlich.

 

 


Freitreppen

 


Freitreppen stehen außerhalb von Gebäuden, sind allerdings an diese angebaut und verfügen über keine Überdachung. Häufig kann man über diese Treppen ins Gebäudeinnere gelangen. Ebenfalls Freitreppen genannt werden Steintreppen, über welche man von einem höher gelegenen zu einem tieferen Geländepunkt gelangt. 

 

 

 


Glastreppen


Seit der Entwicklung von sehr tragfähigen Verbundgläsern gehören Treppen aus Glas zu den Schmuckstücken der Architekten. In Kombination mit aus Stahl gefertigten Tragwerken trifft man gläserne Stufen inzwischen immer häufiger an. Noch immer eine Besonderheit sind Treppen, welche vollständig aus Glas gefertigt wurden. Glastreppen werden lediglich in hochwertigen Bauten verwendet, wie beispielsweise in Nobelkaufhäusern, denn die Kosten sind enorm.

 

 



Granittreppen


Jahrhundertelang war Stein abgesehen von Holz eines der beliebtesten Materialien zur Fertigung von Treppen. Zwar kommen Steine heutzutage aufgrund der stark gestiegenen Materialpreise nicht mehr oft zum Einsatz, doch Granittreppen haben noch immer unverkennbare Vorteile. Es gibt Granitsteine in nahezu allen erdenklichen Farbnuancen und Strukturen. Granit ist äußerst hart und kann sowohl mit grober Struktur als auch mit Hochglanzpolitur in Treppen verbaut werden. Beachtet werden muss die Rutschfestigkeit. Bei höheren Rutschklassen empfiehlt sich eine Reinigung der Granitsteine nicht.

 

 

 


Holztreppen


Der Bau von Holztreppen lässt sich bis in die Frühgeschichte zurückverfolgen. Anfangs benutzten die Menschen Baumstämme und nahmen deren Äste als Sprossen. Aus dieser Urkonstruktion entwickelte sich die Einholm-Sägezahntreppe, die sich durch aufgesattelte Stufen auszeichnet. Die heutzutage häufigste Form der Holztreppen sind Balkentreppen. Bei dieser Treppenart liegen die Trittstufen auf einem Balken, dem sogenannten Holm, auf.

 

Für Holztreppen spricht ihre attraktive Optik und die besondere, warme Atmosphäre, die vom Naturmaterial Holz ausgeht. Zudem zeichnen sich Holztreppen durch ihre Robustheit und vergleichsweise günstige Preise aus. Von Nachteil ist ihre Unbeständigkeit gegen Umwelteinflüsse und ihre Anfälligkeit für Schädlinge.

 

 


 

Kellertreppen


Über Kellertreppen gelangt man vom Hauseingang bzw. untersten Geschoss in den Keller. Sie sind häufig steiler als Treppen, welche in die oberen Etagen führen. Kellertreppen in älteren Bauten wurden häufig auf tragenden Baugrund gebaut und es ist keine tragende Unterkonstruktion vorhanden. Dabei gibt es oft einen Kellerhals, über den man in einen Gewölbekeller gelangt.

 

 

 

 

Massivholztreppen


Massivholztreppen werden aus dem Naturwerkstoff Holz angefertigt. Die lebendige Struktur verleiht diesen Treppen ein außergewöhnliches Flair und ein warmes, angenehmes Wohnklima. Dank ihrer Robustheit erfreuen sie sich einer langen Lebensdauer. Bei der jeweiligen Gestaltung und Ausführung sind den Anregungen der Bauherren nahezu keine Grenzen gesetzt.

 

 

 


Metalltreppen


Metalltreppen sind äußerst flexibel. Aufgrund der Stabilität des verwendeten Materials kommen sie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich zum Einsatz. Von Vorteil im Außenbereich ist, dass Metalltreppen äußerst trittsicher sind. Mit gelochten Blechen oder Gitterroststufen erhalten die Metalltreppen selbst wenn es friert und schneit sicher begehbare Stufen. Indem man Metall mit anderen Materialien kombiniert, können Metalltreppen ganz nach dem jeweiligen Geschmack gestaltet werden.

 


 

 

Natursteintreppen


Treppen aus Naturstein sind sozusagen Luxustreppen, da es mit großem Aufwand verbunden ist, die für den Bau erforderlichen Materialien zu beschaffen. Der Wertzuwachs der Natursteine ist so hoch, dass man sie heute beinahe ausschließlich für Denkmäler einsetzt. Der Handel bietet Natursteine vor allem in Form von Steinplatten an. Maschinelle Fertigungsbetriebe schneiden das Material zu und polieren es. Am häufigsten werden Marmor, Schiefer und Granit für den Bau von Natursteintreppen benutzt.

 

 

 


Raumspartreppen

 


Raumspartreppen sind auch als Samba-, Löffel- oder Kurztreppen bekannt. Dank einer besonderen Form der Stufen, die wechselseitig angeordnet werden, sparen sie in beengten Räumen Platz. Vorrangig werden Raumspartreppen in Maisonettes und Dachböden eingebaut. Beim Entwurf einer Raumspartreppe sollte darauf geachtet werden, dass so wenige Steigungen wie möglich verwendet werden, allerdings ist eine Steigungshöhe von unter 20 cm ungünstig. Um dies nachzuprüfen, misst man die Auftrittsachsen beider Füße. Da trotzdem nicht immer eine komfortable Begehung von Raumspartreppen gewährleistet werden kann, werden sie meist lediglich im Notfall eingesetzt.

 

 



Spindeltreppen

 


Spindeltreppen sind zweifellos einige der optisch ansprechendsten Treppen. Ihre Wirkung entfalten sie optimal, wenn sie frei im Raum stehen. Bei einer Spindeltreppe formieren sich die Stufen um einen geschlossenen Kern herum. Bei den meisten Spindeltreppen werden Fertigstufen verwendet, die über eine angeformte Spindel verfügen. Um die einzelnen Stufen miteinander zu verbinden, setzt man an den Außenseiten Stahlbolzen ein. Neben der Gestaltung und der Stabilität ist natürlich auch die Bequemlichkeit von Bedeutung. Komfortabel begehen lassen sich Spindeltreppen erst, wenn ihr Durchmesser mindestens 2 Meter beträgt. Die Laufbreite sollte bei minimal 80 cm liegen. Trotzdem nutzen Spindeltreppen den Platz perfekt aus und benötigen nicht viel Raum.

 


 


Stahltreppen

 


Stahltreppen besitzen Treppenholme, Treppenwangen oder andere tragende Elemente aus Stahlrohr, rostfreiem Edelstahl oder Profilstahl, daher ihr Name. Oft werden auch das Treppengeländer sowie die Handläufe aus Stahl hergestellt. Eine Fertigung der Stufen ist aus Riffelblechen oder Gitterrosten ebenso möglich wie aus Beton oder Holz. Selbst begehbares Glas lässt sich für die Stufen verwenden. Oft kommen Stahltreppen im Industrie- und Gewerbebereich zum Einsatz. Auch als Feuer- bzw. Nottreppen sind sie beliebt. Da Stahl als Material nicht nur äußerst günstige statische Merkmale aufweist, sondern auch filigrane Bauten möglich macht, gibt es eine Vielzahl repräsentativer, sehr attraktiv gestalteter Stahltreppen, beispielsweise in Wohnbauten.



 


Steintreppen

 


In der heutigen Bauwirtschaft findet man immer weniger Steintreppen, da die hohen Lohnkosten für die Materialbeschaffung die Verwendung von Steinen recht kostspielig werden lassen. Dennoch bietet Stein als Material eine unerschöpfliche Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten. Einige Steintreppen sind architektonische Meisterwerke, so zum Beispiel die Spanische Treppe in Rom. Die im Treppenbau benutzten Steine benötigen je nach Bruchwiderstand eine gewisse Mindestdicke. Meist muss diese bei über 4 cm liegen. Auf Steintreppen, die von vielen Menschen begangen werden, sind in der Regel Spuren der Abnutzung, fachsprachlich Steigespuren, sichtbar.



 

 

Treppengeländer


Besitzt eine Treppe mehr als 3 Stufen, muss sie aus Sicherheitsgründen mit einem Treppengeländer ausgestattet werden. Das Treppengeländer muss eine Mindesthöhe von 90 Zentimetern besitzen. Den jeweiligen Landesbauordnungen ist außerdem zu entnehmen, wie weit die Geländerstäbe maximal voneinander entfernt sein dürfen.

 

 



Wangentreppen


 

Bei einer Wangentreppe werden an beiden Seiten Wangen oder Träger einsetzt, um die Stufen zu tragen oder zu begrenzen. Mit Wangen sind die tragenden Bauteile gemeint. Sie tragen die zwischen ihnen liegenden Triffstufen. EineWange, die am Treppenauge anliegt, bezeichnet man als Freiwange. Liegt die Wange dagegen genau an der Wand an oder ist höchstens 6 cm von ihr entfernt, spricht man von einer Wandwange. Bei Wangentreppen lassen sich der Handlauf und die Wangen nach den individuellen Wünschen der Bauherren gestalten.

 

 



Wendeltreppen

 


Wendeltreppen drehen sich (rechts- bzw. linksdrehend) in Form einer Schraube um das Treppenauge. Sie besitzen in ihrer Mitte ein offenes Treppenauge. Zu den Wendeltreppen gehören sämtliche Treppen, die nicht gradläufig sind. Da der Treppenlauf gebogen ist, sind ihre Auftritte verschieden groß, am schmalsten am Treppenauge und äußerst breit an der Außenwand vom Treppenhaus. Die Lauflinie kann von der jeweiligen Person, die die Treppe begeht, festgelegt werden. Meist laufen sich Wendeltreppen komfortabler als gradläufige Treppen.